Kinetik & Automation 

Kinetik & Automation 

Hoch, runter, links, rechts – oder um die eigene Achse. Bewegung verändert Positionen, Blickwinkel und Räume. Langsam und beinahe unmerklich oder innerhalb weniger Augenblicke entstehen aus demselben Aufbau neue Szenen.

Hoch, runter, links, rechts – oder um die eigene Achse. Bewegung hat nicht nur eine Richtung, sondern auch ein Tempo: langsam, beinahe unmerklich oder so schnell, dass aus einer Szene in einem Augenblick eine andere wird. Wände können ihre Position verändern, sie geben etwas frei, verbergen etwas, zeigen eine neue Seite oder werden selbst zum Bild.

Leistungen
Kinetik & Automation

Um eine Bewegung zu beginnen, sie zu führen und genau dort enden zu lassen, wo das nächste Bild entsteht, muss das System wissen, wo sich welches Element befindet. Sensoren sind für technische Systeme, was unsere Sinne für uns Menschen sind. Sie erkennen Ausgangs- und Endpositionen und nehmen Bewegungen oder Veränderungen in ihrer Umgebung wahr. Ob ein bewegtes Objekt, ein Schritt, eine Geste oder ein Tastendruck den Impuls gibt: In der Steuerung legen wir fest, wie das System darauf antwortet. Licht, Bild, Ton oder eine weitere Bewegung können die Folge sein. Der Raum reagiert – und aus Anwesenheit wird Beteiligung.

Idee & Wirkung
Technische Präzision und emotionale Wirkung sind zwei Seiten einer Medaille. Schon wenige Millimeter, ein anderer Winkel oder ein paar Millisekunden entscheiden darüber, ob eine Bewegung nahezu unbemerkt bleibt, einen Ablauf begleitet oder das gesamte Bild bestimmt. Die Mittel dafür sind hochtechnisch; ihre Gestaltung und Wirkung hochemotional.

Gemeinsam mit unseren Kunden bestimmen wir, welches Element sich bewegt, wie groß es sein muss, welchen Weg es zurücklegt und mit welchem Tempo. Mit statischen Ansichten und animierten Bewegungsstudien visualisieren wir die Idee, bevor daraus eine Konstruktion entsteht. Sie schaffen ein gemeinsames Bild für alle Projektbeteiligten und geben unseren Ansprechpartnern zugleich eine Grundlage für die weitere Abstimmung mit ihren Auftraggebern. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit, Dimensionen, Bewegungsweg und Tempo vor der Konstruktion noch einmal auf ihre Wirkung hin abzugleichen und bei Bedarf anzupassen.

Nicht jede Bewegung braucht einen Motor. Auch Licht, Schatten, Stoffe, Luft und Wasser können ein bewegtes Bild entstehen lassen. Klassische Bühnen- und Theatereffekte verbinden wir deshalb ebenso mit digitaler Steuerungs- und Medientechnik.

Der Aufbau am Veranstaltungsort ist schließlich nur der letzte Schritt eines Prozesses, in dem sich das Zusammenspiel von Mechanik, Sensorik und Steuerung beweisen muss.

Equipment

Für Bewegungen nach oben und unten stehen DMX-gesteuerte Seilwinden für kleinere Lasten sowie unsere C1-Anlage zur Verfügung, mit der sich bis zu 500 Kilogramm je Punkt kontrolliert bewegen lassen. Schienensysteme verfahren Dekorationen, Licht und andere Elemente horizontal und positionieren auch große, verteilte Lasten millimetergenau – hängend im Dach oder auf dem Boden. Rotoren drehen Wände und LED-Flächen, motorisierte Podeste bewegen ganze Bühnenaufbauten. Kabuki-Systeme lassen Vorhänge und andere Elemente auf ein Signal fallen; ein Curtain Sniffer lässt den gefallenen Stoff anschließend wieder verschwinden.

Was eine Bewegung auslöst und wie sie auf ihre Umgebung reagiert, gehört für uns mit zum System. Deshalb umfasst unser Bestand neben Motoren und Mechanik auch Sensoren, Lichtschranken und eigens entwickelte Steuerungen – bis hin zu mobilen Buzzersystemen für viele Beteiligte. Entscheidend ist nicht das einzelne Gerät, sondern wie sich diese Komponenten für eine Idee verbinden und anpassen lassen.

Kinetikkatalog